Riviera

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Die italienische Riviera bezeichnet die Küste, die sich von der französischen Grenze (bei Ventimiglia) im Halbbogen über Genua bis hinunter an die Grenze zur Toskana (bei La Spezia) erstreckt. Sie umfasst den ganzen Golf von Genua. Die gleichnamige Hauptstadt (Genua) der Region Ligurien teilt die Riviera in zwei Abschnitte. Östlich der Hafenstadt liegt die Riviera di Levante, westlich von Genua die Riviera di Ponente.

Bisweilen wird jener Teil der Riviera di Ponente, der rund um die bekannte Urlaubsstadt San Remo liegt, auch als Blumenriviera (Riviera dei Fiori) bezeichnet. Gemeinhin kann festgehalten werden, dass die Riviera nicht zu Unrecht seit dem 19. Jahrhundert eine der beliebtesten Urlaubsregionen Italiens ist. Sie zeichnet sich durch ihr mildes Klima und durch das Kontrastprogramm von Meer und Bergen aus (an der breitesten Stelle misst Ligurien vom Meer bis an die Regionsgrenze im Norden gerade einmal 35 Kilometer).

Wenngleich die italienische Adria mit ihren Urlaubszentren wie Rimini, Cattolica oder Cesenatico dem Badetourismus an der italienischen Riviera sicherlich heute den Rang abgelaufen hat, wird die Nordwestküste Italiens bis in die Gegenwart gut besucht. San Remo nimmt dabei immer noch eine zentrale Rolle ein. Der beliebte Urlaubsort hat zwar seine Glanzzeiten hinter sich, er lockt aber immer noch jährlich tausende Touristen an die Blumenriviera. Auch die Strände hier sind von guter Qualität und werden stark frequentiert.

Allgemein kann gesagt werden, dass sich die Strände an der Riviera durch ihre Vielfältigkeit auszeichnen. Sie werden nicht nur Sand-, sondern auch Kieselstrände an der Riviera vorfinden. Häufig werden Liegen und Sonnenschirme angeboten und viele der Strände sind kostenpflichtig. Neben San Remo lohnt sich ein Abstecher nach Andora, Alassio, Cervio, Diano Marina, Sestri Levante oder die Cinque Terre