Strände in Italien

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Einmal auf Goethes Spuren in Italien wandeln, ob dies wohl der Hauptgrund dafür ist, dass alljährlich tausende deutsche Touristen ihren Urlaub auf der Apenninenhalbinsel verbringen? Sicherlich, Italien ist das ideale Land, um in die Kulturen vergangener Zivilisationen einzutauchen und die europäische Antike kennen zu lernen. Für viele Urlauber bedeutet Italien daneben aber insbesondere Meer, Sonne und Strand. Wie kein anderes Mittelmeerland hat Italien deutsche Badeurlauber in seinen Bann gezogen. Nicht zu Unrecht bezeichnet man deshalb die italienische Adriaküste auch – sicherlich immer ein wenig augenzwinkernd – als den „Teutonengrill“.

Gerade die Seebäder an der nördlichen italienischen Adria sind bei deutschen Urlaubern ein beliebtes Sommerreiseziel. Als Inbegriff des italienischen Badeurlaubsortes gilt bis heute Rimini. Hier offenbart sich der Meeresurlaub von seiner klischeehaftesten Seite: endlose Reihen von bunten Sonnschirmen, Liegen in Reih und Glied und ein geschäftiges Treiben am Strand. Man muss diesen Trubel zugegebenermaßen mögen, doch viele Urlauber kommen gerade deshalb immer wieder an die Adria, zumal sich auch das örtliche Nachtleben von seiner besten und buntesten Seite zeigt.

Ebenso beliebt wie Rimini sind beispielsweise die Seebäder Riccione, das nur einige wenige Kilometer südlich von Rimini liegt, und Bibione, Cattolica und Cesenatico, die sich ebenfalls entlang der italienischen Adriaküste erstrecken. Auch Jesolo unweit von Venedig ist ein beliebter Urlaubsort von deutschen Touristen. Überall an der Küste ist die örtliche Infrastruktur auf Badeurlauber ausgerichtet und bietet dem Touristen so neben dem Meer eine Fülle an Freizeitaktivitäten.

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Im Nordwesten Italiens liegt die italienische Riviera, die den Golf von Genua einschließt und sich von der französischen Grenze im Westen, bis hinunter an die Toskana erstreckt. Westlich von Genua liegt die Riviera di Levante, östlich der Hafenstadt die Riviera di Ponente. Besonders schöne Strände finden Sie beispielsweise an der Riviera dei Fiori (Blumenriviera) rund um das berühmte Seebad San Remo. Daneben lohnt es sich die Strände bei Alassio, Cervio, Diano Marina, Sestri Levante oder den Cinque Terre zu besuchen. An die italienische Riviera in Ligurien schließt sich die Küste der Toskana an. Diese wird bisweilen auch als toskanische Riviera bezeichnet. Bei Marina di Massa finden Sie gute Strände. Weitere schöne Strandbäder an der toskanischen Küste liegen bei Castiglioncello, Castiglione, Cecina, Populonia oder VIareggio.
Einige der schönsten Strände Europas finden sich auf Sardinien, der zweitgrößten der Mittelmeerinseln. Sardinien ist eine Naturschönheit, ob an den Küsten oder im Inland. Egal ob Sie nun Ihren Urlaub an der Costa Smeralda, der Costa Verde oder der Costa Rei verbringen, die Traumstrände, die bisweilen Südseefeeling aufkommen lassen, werden Sie begeistern! Auch Sizilien, die größte der Mittelmeerinseln, wartet mit einigen schönen Stränden auf. Gerade im Süden der Insel liegen weitläufige Sandstrände, die zum Spazierengehen und Verweilen einladen. Im Norden und Süden Siziliens finden sich ebenfalls interessante Strände, wohingegen der Westen bis heute weniger touristisch erschlossen ist.
Zuletzt sei hier noch die Insel Elba erwähnt, die vor der toskanischen Küste liegt und wie Sardinien und Sizilien ein beliebtes Reiseziel von Natur- und Badeurlaubern darstellt. Alternativ zum Badeurlaub am Meer können sie am Gardasee oder einem der anderen italienischen Seen schwimmen, schnorcheln, tretbootfahren oder segeln. Am Gardasee finden Sie schöne Kieselstrände, beispielsweise bei Sirmione.
Zu guter Letzt noch einige Warnhinweise. Bitte achten Sie gerade beim Schwimmen im Meer auf die lokalen Sicherheitshinweise. Vielerorts zeigen rote Flaggen an, dass vom Schwimmen und Baden aufgrund der Witterungsverhältnisse temporär abgeraten wird. Achten Sie auch auf Quallen und Algen, die gerade in den heißesten Sommermonaten den Badespaß trüben können, sowie auf einen ausreichenden Sonnenschutz.