Inseln in Italien

Wenngleich wohl die Mehrheit der Italientouristen ihren Urlaub auf dem Festland der Apenninenhalbinsel verbringt, haben die italienischen Inseln Capri, Elba, Ischia, Sardinien und Sizilien schon von je her Urlauber in ihren Bann gezogen; und dies zu Recht.
File 128Gerade Capri ist eine traumhaft schöne Insel, die schon vor Jahrhunderten die Herrscher des Römischen Weltreichs in den Golf von Neapel entführt hat. Das türkisblaue Meer, die steilen Felsen mit ihren bizarren Formen, die vielen geheimnisvollen Höhlen und Grotten, sowie die ganzjährig grüne Vegetation der Insel und das milde Klima bilden im Gesamtkontext den idealen Urlaubsort für ein ausgedehntes Entspannungs- und Verwöhnprogramm; immer gewürzt mit einem Schuss Luxus, gilt doch Capri auch als die Inseln der Schönen und Reichen. Etwas ruhiger als in Capris gleichnamigen Hauptort geht es in Anacapri, der zweiten Gemeinde auf der Insel, zu. Von dort aus können Sie auch den Monte Salero erklimmen, um vom höchsten Punkt der Insel die traumhafte Aussicht über den Golf von Neapel zu genießen.

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Ebenfalls im Golf von Neapel liegt Ischia. Die Insel eignet sich ideal dafür, die Seele baumeln zu lassen. Ischia ist eine Oase der Ruhe und Entspannung, bedingt durch das milde Klima, die mediterrane Vegetation und die vielen heißen Quellen. Diese wurden vielfach zu Kur- und Thermalbädern ausgebaut und örtlichen Hotelanlagen angeschlossen. Außerdem besitzt Ischia schöne Sandstrände, beispielsweise bei Lacco Ameno oder östlich von Sant‘ Angelo. Sehenswert ist auch das Castello Aragonese aus dem 15. Jahrhundert, dass auf einem Felsen unweit der Küste Ischias thront. Auf dem Weg vom italienischen Festland nach Ischia könnten Sie einen Zwischenstopp auf der kleinen Insel Procida machen, um sich bei einem Kaffee und einer italienischen Süßspeise auf Ihren Ischiaurlaub einzustimmen.
File 188Vor der toskanischen Küste liegt die Insel Elba, die aufgrund ihrer mediterranen Vegetation, ihrer ausgezeichneten Strände und der sehr schönen Wanderwege bei deutschen Urlaubern seit Jahrzehnten ein beliebtes Urlaubsziel ist. Als Geheimtipp wollen wir Ihnen den Strand von Cavoli ans Herzen legen. Die meisten Elbaurlauber kommen sicherlich zum Entspannen oder für einen Aktivurlaub auf die Insel. Ein interessantes Ausflugziel für jene, die ihren Natururlaub mit ein wenig Kultur würzen wollen, ist die Villa Napoleone di San Martino, in der Napoleon Bonaparte zwischen Mai 1814 und Februar 1815 im Exil lebte.
Sardinien ist mit etwas mehr als 24.000 Quadratkilometern die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Sie liegt zwischen Italien und Frankreich. Die Wirtschaft Sardiniens baut stark auf den Tourismus, stellt die Insel doch ein ideales Reiseziel für jene dar, die einen ausgiebigen Natururlaub mit einem Schuss Kultur abseits der Touristenhochburgen Italiens würzen wollen. Sardinien besticht durch seine Naturschönheiten. Die schroffen Küstenlandschaften, die traumhaften Sandstrände und Buchten sind ebenso eine Reise wert, wie das schöne Hinterland mit seinen malerischen Bergen, Tälern und Hügeln. Ein Highlight Sardiniens ist die Costa Smeralda im Nordosten der Insel. Sie trägt ihren Namen nicht zu Unrecht, erstrahlt doch das Wasser an den traumhaften Sandstränden und der schroffen Felsküste in einem bezaubernden türkisblau. Weitere Sehenswürdigkeiten auf Sardinien sind die Nuraghen. Es handelt sich dabei um steinerne, prähistorische Rundbauten, die schon weit vor Christ Geburt den Bewohnern der Insel als Burgen, Grabanlagen oder als Kultstätten dienten. Ebenso sehenswert ist die geschichtsträchtige Ruinenstadt Tharros.
Die größte Insel des Mittelmeers, Sizilien, gehört ebenfalls zur Republik Italien. Sie liegt südwestlich der italienischen Stiefelspitze. Auch auf Sizilien spielt der Tourismus eine herausragende Rolle. Zahlreiche historische Bauten und Zentren, wie die Tempelanlagen bei Segesta und Agrigento oder die Ruinen bei Taormina zeugen von der wechselhaften Geschichte der Insel. Ähnlich wie Sardinien ist Sizilien ein idealer Ort für ausgedehnte Wander- und Badeurlaub.